Jauerniger Zipfel –
Entstehungsgeschichte
Bis Mitte des 18. Jahrhunderts gehörte das Gebiet auf beiden Seiten der heutigen Staatsgrenze zu Österreich. Diese Situation änderte sich aber mit den Schlesischen Kriegen, aus denen Preußen als Sieger hervorging. Die im Vorfrieden von Breslau (1742) vereinbarten Gebietskonzessionen zugunsten Berlins wurden in weiteren Abkommen, unter anderem im Friedensvertrag von Hubertusburg 1763 nochmals bestätigt. Wien wurde darin gezwungen, fast das gesamte Schlesien an Preußen abzutreten. Bei Österreich verblieben fortan nur die südöstlichen Teile der Region mit den größten Städten Troppau/Opava und Teschen/Cieszyn. Durch die Abtretung der bisher habsburgischen Grafschaft Glatz und der nördlichen Teile des schlesischen Fürstentums Neisse entstand ein österreichischer Zipfel, der sich wie ein scharfer Keil ins preußische Staatsgebiet schob. Jauernig/Javorník wurde infolge der neuen Grenzziehung zur westlichsten Stadt Österreichisch-Schlesiens.
Nach dem Zerfall der Habsburger Monarchie 1918 war die bisherige deutsch-österreichische Grenze bis zum Münchner Abkommen von 1938 die Trennlinie zwischen dem Deutschen Reich und der neu gebildeten Tschechoslowakei. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Jauerniger Zipfel 1945 erneut tschechoslowakisch, die ihn umgebenden deutschen Gebiete übernahm aber kraft der Beschlüsse der Siegermächte die polnische Verwaltung. Eine völlig neue Situation entstand auch infolge der von den Vereinigten Staaten, Großbritannien und der Sowjetunion gefassten Entscheidung über die Aussiedlung der deutschen Bevölkerung aus den Staaten Mitteleuropas. Da in dem Zipfel und den Gebieten jenseits der Grenze bis 1945 fast ausschließlich Deutsche gelebt hatten, kam es zu einem weitgehend kompletten Bevölkerungsaustausch. Auf tschechoslowakischer Seite wurden vor allem Tschechen und Slowaken und auf polnischer Seite Polen angesiedelt.
Heute ist die im 18. Jahrhundert festgelegte Grenze eine Grenze zwischen der Tschechischen Republik und Polen.
Landschaft
Trotz seiner relativ geringen Fläche (ca. 300 Quadratkilometer) zeichnet sich das Jauerniger Land durch landschaftliche Vielfalt aus. Im nördlichen Teil erstreckt sich eine Ebene, die im Osten in leicht hügeliges Gelände übergeht. Die südwestliche Grenze des Zipfels bildet hingegen das Reichensteiner Gebirge mit seinen elf Gipfeln, die eine Höhe von über tausend Metern erreichen. Der höchste Berg ist der Fichtlich mit 1127 Metern.
Lage
Die Festlegung einer neuen Staatsgrenze zwischen Preußen und Österreich Mitte des 18. Jahrhunderts führte dazu, dass das Gebiet, das im Westen und Süden eine sehr deutliche natürliche Grenze hatte, in gewisser Weise auch im Norden „geschlossen“ wurde. Bis zur Zeit des Kommunismus war diese „Schließung” jedoch nur im übertragenen Sinne zu verstehen. Erst 1945 wurde die Grenze zu einer tatsächlichen Barriere, die den Kontakt zwischen den Menschen hüben und drüben erheblich erschwerte und zeitweise sogar unmöglich machte. Mehr als vier Jahrzehnte lang lebten die Einwohner des Jauerniger Zipfels in einem weitgehend isolierten Teil der Tschechoslowakischen Sozialistischen Republik, in dem es – obwohl er auf drei Seiten von fremdem Territorium umgeben war – keinen einzigen Grenzübergang gab. Aufgrund dieser Lage richteten die kommunistischen Behörden 1950 in Weißwasser/Bílá Voda, dem westlichsten Ort der Landzunge, ein Internierungslager für Nonnen ein. Sein Mittelpunkt war das ehemalige Piaristenkloster. In dem Dorf, das damals etwa 150 ständige Einwohner zählte, hielten sich zeitweise sogar über 400 Ordensschwestern auf. Das Internierungslager wurde erst nach der Samtenen Revolution von 1989 aufgelöst.
Bischöfliche Besitztümer
Die territorialen Veränderungen, die Mitte des 18. Jahrhunderts in dieser Region stattfanden, hatten lange Zeit keinen Einfluss auf die Zugehörigkeit zu kirchlichen Strukturen. Auch nach der Festlegung der neuen Grenze blieb das zu Österreich und später zur Tschechoslowakei gehörende Jauerniger Gebiet Teil einer Diözese, deren Hauptstadt das in Preußen/Deutschland gelegene Breslau/Wrocław war. Mehr noch: In Jauernig befanden sich die Sommerresidenz der Breslauer Bischöfe und die Verwaltung der bischöflichen Güter für den österreichischen/tschechoslowakischen Teil der Diözese. Diese kirchlichen Besitztümer waren ein Relikt aus der Zeit des von den Bischöfen regierten Fürstentums Neisse/Nysa, zu dem auch das Jauerniger Land gehörte. Darüber hinaus gab es seit 1899 in der im Nordosten des Zipfels gelegenen Kleinstadt Weidenau/Vidnava ein Priesterseminar, das Geistliche für den „ausländischen“ Teil der Diözese Breslau ausbildete.
Am 6. Juli 1945 starb auf dem Schloss Johannesberg in Jauernig Kardinal Adolf Bertram, der letzte deutsche Bischof von Breslau. Sein Tod markiert symbolisch das Ende der deutschen katholischen Kirche in Schlesien. 46 Jahre lang ruhten die sterblichen Überreste des Geistlichen auf dem Friedhof in Jauernig. Erst 1991 wurden sie in die Kathedrale in Breslau überführt. Obwohl der Jauerniger Zipfel seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs der Apostolischen Administratur in Tschechisch Teschen/Český Těšín unterstand, blieb er bis 1972 formell Teil der Diözese Breslau.
Im Jahr 1958 vereinbarten die „sozialistischen Bruderländer“ Tschechoslowakei und Polen insgesamt 85 Grenzkorrekturen, die im Folgejahr umgesetzt wurden. Offiziell standen hinter der Begradigung des Grenzverlaufs praktische Gründe. Bei einer geschlossenen Grenze stellten die zahlreichen Gebietszipfel tatsächlich ein verkehrstechnisches Hindernis dar. Im Grunde aber ging es den Machthabern in Prag und Warschau darum, die Grenze, deren Übertritt damals streng reglementiert war, besser kontrollieren zu können.
Knapp 80 Korrekturen bezogen sich auf die Grenze zwischen Polen und dem tschechischen Teil der Republik, von elf von ihnen war der Jauerniger Zipfel direkt betroffen. Infolge der Begradigung der Grenze verschwanden unter anderem drei unbewohnte Halbenklaven, die jeweils in das Nachbarland hineinragten. Im Zuge des Gebietsaustausches wechselten zudem drei Ortschaften ihre staatliche Zugehörigkeit, wobei das im Raum Jauernig gelegene kleine Dorf Schubertskrosse/tschech. Krasov/poln. Krasów aus mehreren Gründen der interessanteste dieser Fälle war. Nach der Übernahme des bis dahin im Reichsgebiet gelegenen Ortes durch die polnische Verwaltung 1945 und der Aussiedlung der meisten Deutschen ließen sich dort Polen nieder. Diesser Ort war mit dem Städtchen Weidenau/Vidnava zusammengewachsen, das im tschechoslowakischen Staatsgebiet lag. Die seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges in diesem Abschnitt unpassierbare Grenze verlief parallel zur Dorfstraße. Als Schubertskrosse im Zuge des Gebietsaustausches 14 Jahre nach Kriegsende an die Tschechoslowakei abgetreten wurde, mussten die Bewohner nochmals ihren Wohnort wechseln. Ein neues Zuhause fanden sie im 25 Kilometer östlich entfernten Lerchenfeld/tschech. Skřivánkov/poln. Skowronków – einem Ort, dem ein ähnliches Schicksal zuteilwurde. Bis 1959 zur Tschechoslowakei gehörig, aber von drei Seiten von polnischem Territorium umgeben, wurde er von Prag zum Tausch angeboten und anschließend Polen eingegliedert.
Heute ist das ehemalige Dorf Schubertskrosse, auf dessen Gebiet sich noch etwa zehn Bauernhöfe befinden, Teil der Stadt Weidenau.
Die Umgebung von Jauernig war ebenso wie das benachbarte Neisser, Glatzer und Freiwaldauer Land seit dem Mittelalter überwiegend von Deutschen besiedelt. Territoriale Veränderungen beeinflussten bis Mitte des 20. Jahrhunderts diesen Umstand kaum. Zwar ließen sich im Jauerniger Land nach dem Zusammenbruch der Habsburgermonarchie und dem Anschluss des bisherigen österreichischen Teiles Schlesiens an die neu gegründete Tschechoslowakei auch Tschechen nieder (vor allem Beamte, Lehrer, Polizisten und Zollbeamte), doch stellten sie im Vergleich zur einheimischen deutschen Bevölkerung eine kleine Minderheit dar. Nach der Eingliederung des sogenannten Sudetenlandes in das Dritte Reich im Herbst 1938 mussten die zugezogenen Tschechen in Gebiete zurückkehren, die weiterhin unter Verwaltung Prags standen.
Das Jahr 1945 markiert eine Zäsur, die sowohl die demografischen als auch die ethnischen Verhältnisse im Jauerniger Zipfel grundlegend veränderte. Knapp drei Monate nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs beschlossen die Siegermächte auf der Potsdamer Konferenz die Aussiedlung der Deutschen aus Ungarn, Polen und der Tschechoslowakei. Für Jauernig und seine Umgebung bedeutete dies de facto einen vollständigen Bevölkerungsaustausch.
In der direkten Nachkriegszeit führten die tschechoslowakischen Behörden eine Besiedlungskampagne durch, bei der sie mit verschiedenen Anreizen versuchten, Menschen aus anderen Regionen des Landes zu einem Umzug in diesen abgelegenen Winkel der Republik zu bewegen. Anstelle der vertriebenen Deutschen ließen sich hier vor allem Tschechen, aber auch Slowaken und Roma nieder. Um die Wende der 1940er und 1950er Jahre fand auch eine Gruppe von Griechen hier Zuflucht, die wegen der Beteiligung am Bürgerkrieg auf der Seite der besiegten linken Kräfte in ihrer Heimat verfolgt gewesen waren. Trotz dieser Maßnahmen sank die Einwohnerzahl im Jauerniger Land nach dem Zweiten Weltkrieg im Vergleich zu den 1930er Jahren um etwa 50 Prozent. Einige Dörfer, vor allem die kleineren und abgelegenen, um Rosenkranz/Růženec, Karlshof/Karlov und Tannzapfen/U Šišky bzw. Jedlovec oder Jedlová Šiška zu nennen, wurden nie wieder besiedelt und gingen unter.
Seit den 1990er Jahren gibt es in der Region auch eine kleine rumänische Gemeinschaft. Es handelt sich dabei um Migranten und Nachkommen von Migranten, die nach dem Sturz des kommunistischen Diktators Nicolae Ceauşescu in die damalige Tschechoslowakei kamen. Die Rumänen leben vor allem in Weißwasser/Bílá Voda, wo sie ein Drittel der Einwohner ausmachen (ca. 100 von über 300).
Schon ein flüchtiger Blick auf die Karte des Jauerniger Zipfels beweist, dass in dieser Gegend Nachbarschaft im wahrsten Sinne des Wortes gelebt wird. Denn auf einer Strecke von 30 Kilometern gibt es mehrere Ortschaften, die durch die Staatsgrenze geteilt oder zusammengewachsen sind, obwohl sie sich in zwei verschiedenen Ländern befinden. Zur ersten Gruppe gehören Gostitz/tschech. Teil Horní Hoštice/poln. Teil Gościce, Ober Hermsdorf/tschech. Teil Horní Heřmanice/poln. Teil Jasienica Górna und Groß Kunzendorf/tschech. Teil Velké Kunětice/poln. Teil Sławniowice. Zur zweiten Gruppe zählen Weißwasser/tschech. Bílá Voda und Kamitz/poln. Kamienica sowie Barzdorf/tschech. Bernartice und Heinersdorf/poln. Dziewiętlice.
Die geteilten Ortschaften sind ein Relikt aus der Zeit vor den Schlesischen Kriegen, als die dortige Gegend bis Mitte des 18. Jahrhunderts noch komplett zu Österreich gehört hatte. Die neue Grenze zwischen der Habsburger Monarchie und Preußen wurde oft entlang von Bächen und Straßen gezogen. Verlief sie quer durch ein Dorf, wurde es in einen preußischen und einen österreichischen Bezirk geteilt. Solange die Grenze keine Barriere darstellte, beeinträchtigte sie nur indirekt das alltägliche Leben der Bewohner. In der Zeit der kommunistischen Diktatur nach 1945 stellten aber Grenzzäune und Spurensicherungsstreifen eine deutliche Trennlinie zwischen den jeweiligen Teilorten dar. Die Tschechen und die Polen, die nach dem Zweiten Weltkrieg anstelle der vertriebenen Deutschen angesiedelt wurden, duften nicht miteinander sprechen, obwohl sie sich jeden Tag sahen und ihre Häuser manchmal nur wenige Dutzend Meter voneinander entfernt waren. Da es in den geteilten Dörfern keine Grenzübergänge gab, waren Besuche im „ausländischen“ Part des eigenen Ortes mit einem organisatorischen und – abgesehen von den 1970er Jahren – auch mit einem erheblichen bürokratischen Aufwand verbunden.
Bereits vor der Aufnahme Polens und Tschechiens in die Europäische Union 2004 wurden in den geteilten und zusammengewachsenen Orten Grenzübergänge für den kleinen Grenzverkehr eröffnet. Aber erst seit dem Beitritt der beiden Staaten zum Schengener Raum 2007 ist die Grenze kein Hindernis mehr. Heute sind grenzübergreifende Bekanntschaften in dieser Gegend gang und gäbe. Eine Selbstverständlichkeit ist zudem, dass man ungeachtet der Grenze dahin einkaufen geht, wo es näher oder günstiger ist. Erwähnenswert ist in diesem Zusammenhang der Fall Groß Kunzendorf. Da es im polnischen Teil des Ortes kein Gotteshaus gibt und die im tschechischen Teil gelegene Kirche Maria Schnee nur knapp einen halben Kilometer von der Grenze entfernt ist, wird sie sonntags auch von polnischen Gläubigen besucht. Die Pfarrgemeinde reagierte auf diese Entwicklung flexibel: In der neuen Situation werden die Gottesdienste dort teils auf Tschechisch, teils auf Polnisch abgehalten.
Zwar gehörte das habsburgische Österreich zu den europäischen Pionieren im Bereich des Grenzschutzes im modernen Sinne dieses Wortes, doch galten solche Maßnahmen im 18. Jahrhundert vor allem für die Grenze gegen das Osmanische Reich. In den Grenzgebieten zu Preußen bzw. dem vereinten Deutschland herrschte ein reger Austausch und die Grenzlinie stellte für Menschen kein Hindernis dar. Nicht anders verhielt es sich im Jauerniger Zipfel, wobei die große Intensität der grenzübergreifenden Kontakte in diesem Falle auch durch weitere Faktoren gestärkt war. Hierzu zählten vor allem die teilweise noch in die Zeiten vor der Grenzziehung 1742 zurückreichenden familiären und wirtschaftlichen Verknüpfungen und der Umstand, dass die Staatsgrenze dort ein zusammenhängendes, homogenes deutschsprachiges Gebiet zerschnitt.
Auch nach dem Zerfall Österreich-Ungarns und dem Anschluss des Zipfels an die Tschechoslowakei war die Grenze keine Barriere. Im Jauerniger Land gab es mehrere Grenzübergänge nach Deutschland, u. a. in Weißbach/Bílý Potok in Richtung Patschkau/Paczków, in Krautenwalde/Travná in Richtung Bad Landeck/Lądek-Zdrój und in Weidenau/Vidnava in Richtung Ottmachau/Otmuchów. Auch bestand in den meisten zusammengewachsenen und geteilten Orten die Möglichkeit, die Grenze legal zu übertreten.
Mit dem Anschluss des Sudetenlandes an das Deutsche Reich im Oktober 1938 hörte der Jauerniger Zipfel in seiner bisherigen Form auf zu existieren. Wiederhergestellt wurde der frühere Grenzverlauf aber schon sieben Jahre später – nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges. Als die deutschen Provinzen östlich der Oder und der Lausitzer Neiße unter polnische Verwaltung gestellt wurden, war der Jauerniger Zipfel von drei Seiten von polnischem Gebiet umgeben. Zwar waren sowohl die Tschechoslowakei als auch Polen seit der zweiten Hälfte der 1940er Jahre Vasallenstaaten der Sowjetunion, doch herrschte an der Grenze zwischen den beiden Ländern zunächst Kriegsstimmung, was aus den gegenseitigen Gebietsansprüchen resultierte.
Nach der Beruhigung der Situation durften sich die Bürger der „sozialistischen Bruderländer“ Tschechoslowakei und Polen ab den späten 1950er Jahre zwar gegenseitig besuchen, doch war dies bis auf eine kurze Periode ohne größeren bürokratischen Aufwand nicht möglich. Im Jahr 1977 einigten sich die Regierungen in Prag und Warschau darauf, dass der Grenzübertritt zwischen der Tschechoslowakei und Polen fortan ohne Pass und ohne eine offizielle Einladung lediglich mit dem Personalausweis möglich sein sollte. Da es aber im Zipfel keinen offiziellen Grenzübergang gab, musste ein Einwohner Jauernigs, der beispielsweise das in Sichtweite gelegene polnische Patschkau besuchen wollte, über den Grenzkontrollpunkt Niklasdorf/Mikulovice fahren und somit – nur in eine Richtung – über 70 Kilometer zurücklegen. Im Jahr 1981 hat Prag den freien Reiseverkehr aufgekündigt. Grund hierfür war die Befürchtung, dass sich die von der Solidarność-Bewegung in Polen initiierte friedliche Revolution auch auf die Tschechoslowakei ausbreiten könnte. Dadurch war die Grenze wieder nur für Personen mit beruflichen Kontakten oder Teilnehmer organisierter Reisen durchlässig. Bei Privatreisen brauchte man eine Einladung.
Den ersten entscheidenden Wandel brachte der Fall des Kommunismus. Seit 1991 waren Reisen von der Tschechoslowakei bzw. der Tschechischen Republik nach Polen nur mit Pass ohne weitere bürokratische Formalitäten möglich. Und 1996 wurde in Weißbach der erste und einzige allgemein zugängliche Grenzübergang im Zipfel eröffnet. Später folgte die Eröffnung weiterer Grenzübergänge für den kleinen Grenzverkehr. Diese konnten allerdings ausschließlich Einwohner der grenznahen Zone zu bestimmten Tageszeiten nutzen. Der Grenzübertritt war dort nur Fußgängern und Radfahrern erlaubt.
Zwei weitere sehr wichtige Daten waren für die Einwohner des Jauerniger Zipfels und der benachbarten polnischen Gebiete der Beitritt der Tschechischen Republik und Polens zur Europäischen Union am 1. Mai 2004, womit die Zollkontrollen wegfielen, und die Aufnahme der beiden Staaten in den Schengener Raum. Dieser 21. Dezember 2007 markiert den Zeitpunkt, von dem an man die tschechisch-polnische Grenze an beliebiger Stelle ohne Kontrolle passieren darf.
Cypel javornicki – geneza powstania
Do połowy XVIII wieku obszar po obu stronach dzisiejszej granicy państwowej należał do Austrii. Sytuacja ta uległa jednak zmianie po zwycięskich dla Prus wojnach śląskich. Ustępstwa terytorialne na rzecz Berlina uzgodnione w układzie pokojowym we Wrocławiu (1742) zostały potwierdzone w kolejnych porozumieniach, m.in. w traktacie w Hubertusburgu podpisanym w 1763 roku. Wiedeń został zmuszony do odstąpienia Prusom prawie całego Śląska. Pod władzą Austrii pozostawała odtąd jedynie południowo-wschodnia części regionu, gdzie największymi miastami były Opawa i Cieszyn. Konsekwencją włączenia do Prus habsburskiego dotąd hrabstwa kłodzkiego i północnych obszarów śląskiego księstwa nyskiego było powstanie austriackiego cypla, wbijającego się klinem w pruskie terytorium. Po tych zmianach Javornik stał się najbardziej na zachód wysuniętym miastem austriackiego Śląska.
Od rozpadu monarchii habsburskiej w 1918 roku dotychczasowa granica niemiecko-austriacka funkcjonowała jako granica pomiędzy Rzeszą Niemiecką i nowo powstałą Czechosłowacją. Sytuację tę zmieniło podpisanie układu monachijskiego w 1938 roku i włączenie cypla jawornickiego do Niemiec. Po II wojnie światowej stał się on ponownie częścią Czechosłowacji, natomiast otaczające go tereny niemieckie z woli zwycięskich mocarstw zostały przejęte przez polską administrację. Brzemienna w skutkach dla regionu była ponadto decyzja o wysiedleniu ludności niemieckiej z państw Europy Środkowej, podjęta przez Stany Zjednoczone, Wielką Brytanię i Związek Radziecki. Jako że do 1945 roku zarówno wewnątrz cypla, jak i na terenach go otaczających mieszkali prawie wyłącznie Niemcy, doszło tam do niemal całkowitej wymiany ludności. Po stronie czechosłowackiej osiedlili się głównie Czesi i Słowacy, a po stronie polskiej – Polacy.
Dziś granica wytyczona w XVIII wieku oddziela od siebie terytoria Republiki Czeskiej i Polski.
Krajobraz
Mimo stosunkowo niewielkiej powierzchni (ok. 300 km2) ziemia javornicka charakteryzuje się dużą różnorodnością krajobrazów. W jej północnej część rozciąga się równina, która ku wschodowi przechodzi w teren lekko pofałdowany. Natomiast południowo-zachodnią granicę cypla tworzy łańcuch Gór Złotych z jedenastoma szczytami przekraczającymi wysokość tysiąca metrów. Najwyższym wzniesieniem jest Smrek liczący 1127 metrów.
Położenie
Wytyczenie nowej prusko-austriackiej granicy państwowej w połowie XVIII wieku sprawiło, że okolica posiadająca na zachodzie i południu bardzo wyraźną granicę naturalną została w pewnym sensie zamknięta także od północy. Aż do okresu komunistycznego owo „zamknięcie” należało jednakże rozumieć jedynie w znaczeniu przenośnym. Dopiero w 1945 roku granica stała się faktyczną barierą, w znaczący sposób utrudniającą, a okresowo nawet uniemożliwiającą kontakty między ludźmi żyjącymi po obu jej stronach. Przez ponad cztery powojenne dekady mieszkańcy cypla jawornickiego żyli w izolowanym w dużym stopniu zakątku Czechosłowackiej Republiki Socjalistycznej, w którym – choć z trzech stron otoczony był przez obce terytorium – nie istniało ani jedno przejście graniczne. Ze względu na takie położenie komunistyczne władze w 1950 roku utworzyły w Bilej Vodzie, najdalej na zachód usytuowanej miejscowości cypla, obóz internowania dla zakonnic. Jego centralnym punktem był dawny klasztor pijarów. We wsi liczącej wówczas ok. 150 stałych mieszkańców okresowo przebywało nawet ponad 400 sióstr zakonnych. Ośrodek internowania został zlikwidowany dopiero po aksamitnej rewolucji w 1989 roku.
Posiadłości biskupie
Zmiany terytorialne, jakie dokonały się w tych okolicach w połowie XVIII wieku, przez długi czas nie wpływały na ich przynależność do struktur kościelnych. Także po wytyczeniu nowej granicy należący do Austrii a później do Czechosłowacji rejon Javornika pozostał częścią diecezji, której stolicą był położony w Prusach/Niemczech Wrocław. Co więcej: to właśnie w Javorniku znajdowała się letnia rezydencja biskupów wrocławskich i dyrekcja dóbr biskupich dla austriackiej/czechosłowackiej części diecezji. Owe kościelne posiadłości były reliktem z z czasów rządzonego przez biskupów księstwa nyskiego, którego częścią była także ziemia javornicka. Ponadto w położonej w północno-wschodniej części cypla niewielkiej Vidnavie od roku 1899 działało seminarium duchowne kształcące księży dla położonej za granicą części diecezji wrocławskiej.
W dniu 6 lipca 1945 roku na zamku w Javorniku zmarł kardynał Adolf Bertram, ostatni niemiecki biskup wrocławski. Jego śmierć była symbolicznym końcem niemieckiego Kościoła katolickiego na Śląsku. Przez 46 lat doczesne szczątki duchownego spoczywały na cmentarzu w Javorniku. Dopiero w 1991 roku zostały przeniesione do katedry we Wrocławiu. Choć od końca II wojnie światowej cypel javornicki podlegał administraturze apostolskiej w Czeskim Cieszynie, formalnie aż do 1972 roku pozostawał częścią diecezji wrocławskiej
W 1958 roku „bratnie kraje socjalistyczne” Czechosłowacja i Polska uzgodniły przeprowadzenie łącznie 85 korekt wspólnej granic, które zostały zrealizowane w roku następnym. Oficjalnym powodem prostowania granicy były względy praktyczne. Liczne cyple faktycznie utrudniały bowiem poruszanie się po pograniczu. W rzeczywistości władzom w Pradze i Warszawie chodziło jednak o to, by łatwiej móc kontrolować granicę, której przekraczanie podlegało wówczas ścisłym rygorom.
Blisko 80 korekt dotyczyło granicy między Polską a czeską częścią republiki. Jedenaście z nich przeprowadzono na terenie cypla javornickiego. W wyniku wyprostowania granicy zniknęły między innymi trzy niezamieszkane występy wchodzące w terytorium sąsiedniego kraju. Wymiana terenów objęła trzy miejscowości, przy czym z kilku powodów najciekawszym z tych przypadków była niewielka wieś Krasów (czes. Krasov) na ziemi javornickiej. Jej położenie przed korektą granicy można było uznać za co najmniej osobliwe. Ta należąca do Polski (a przed 1945 rokiem do Niemiec) miejscowość była bowiem zrośnięta z położonym na terytorium czechosłowackim miasteczkiem Vidnava. Nieprzekraczalna od końca II wojny światowej granica biegła tam wzdłuż drogi. Dla Krasowa była to już druga zmiana przynależności państwowej w ciągu zaledwie 14 lat, która dla większości jego mieszkańców oznaczała kolejną przeprowadzkę. Po przejęciu miejscowości przez polską administrację w 1945 roku i wypędzeniu większości Niemców, osiedlili się tam Polacy. Jednak wobec włączenia Krasowa do Czechosłowacji musieli oni ponownie zmienić miejsce zamieszkania, by ostatecznie osiąść w oddalonym o 25 km na wschód Skowronkowie (czes. Skřivánkov) – wsi, którą spotkał podobny los. Do 1959 roku należała ona do Czechosłowacji, ale jako że z trzech stron otaczało ją polskie terytorium, Praga odstąpiła ją Polsce w ramach wymiany terytoriów.
Obecnie dawna wieś Krasów, na terenie której znajduje się jeszcze około dziesięciu gospodarstw rolnych, jest częścią miasta Vidnava.
Okolice Javornika, podobnie jak sąsiednia ziemia nyska, kłodzka i jesenicka, od średniowiecza zamieszkane były w zdecydowanej większości przez Niemców. Aż do połowy XX wieku na sytuację tę nie wpływały w większym stopniu zmiany terytorialne. Wprawdzie po rozpadzie monarchii Habsburgów i przyłączeniu austriackiej dotąd części Śląska do nowo powstałej Czechosłowacji w cyplu jawornickim osiedli także Czesi (przede wszystkim urzędnicy, nauczyciele, funkcjonariusze policji i celnicy), jednak w porównaniu z liczebnością niemieckiej ludności rodzimej tworzyli oni niewielką grupą. Po włączeniu tzw. Kraju Sudetów do III Rzeszy jesienią 1938 roku napływowi Czesi zostali zmuszeni do powrotu się na tereny pozostające nadal pod władzą Pragi.
Cezurą, która diametralnie zmieniła demograficzne i etniczne oblicze cypla jawornickiego, był rok 1945. Podczas konferencji w Poczdamie, niecałe trzy miesiące po zakończeniu II wojny światowej, zwycięskie mocarstwa zadecydowały o wysiedleniu Niemców z Węgier, Polski i Czechosłowacji. Dla Javornika i jego okolic oznaczało to de facto całkowitą wymianę ludności.
W okresie powojennym władze czechosłowackie prowadziły akcję osadniczą, różnymi zachętami próbując skłonić ludność zamieszkałą dotąd w innych regionach do przeniesienia się do tego odległego zakątka republiki. W miejsce wypędzonych Niemców osiedli tu przede wszystkim Czesi, ale także Słowacy oraz Cyganie. Na przełomie lat 40. i 50. azyl znalazła tu również grupa greckich uchodźców, prześladowanych w ojczyźnie ze względu na udział w wojnie domowej po stronie pokonanych sił lewicowych. Mimo tych zabiegów po II wojnie światowej liczba ludności spadła w cyplu jawornickim w porównaniu do lat 30. o około 50 procent. Część wsi, przede wszystkim tych mniejszych i położonych peryferyjnie jak na przykład Růženec, Karlov oraz Jedlovec, nigdy nie została ponownie zasiedlona i przestała istnieć.
Od lat 90. XX wieku w okolicy istnieje także niewielka wspólnota rumuńska. Są to migranci i potomkowie migrantów, którzy trafili do ówczesnej Czechosłowacji po obaleniu komunistycznego dyktatora Nicolae Ceauşescu. Rumuni zamieszkują przede wszystkim w Bilej Vodzie, gdzie stanowią jedną trzecią mieszkańców (ok. 100 z ponad 300).
Już pobieżne spojrzenie na mapę cypla javornickiego uświadamia, że transgraniczne, sąsiedzkie kontakty są codziennym doświadczeniem mieszkańców tej okolicy. Na odcinku 30 km znajduje się tam bowiem kilka miejscowości, które albo są przedzielone granicą państwową, albo są ze sobą zrośnięte, mimo że leżą w dwóch różnych państwach. Do pierwszej grupy należą Horní Hoštice i Gościce, Horní Heřmanice i Jasienica Górna oraz Velké Kunětice i Sławniowice. Do drugiej Bílá Voda i Kamienica oraz Bernartice i Dziewiętlice.
Podzielone miejscowości są w tej okolicy reliktem sprzed wojen śląskich, kiedy obszar ten w całości należał do Austrii. Wytyczona w połowie XVIII wieku nowa granica między monarchią habsburską a Prusami poprowadzona została w dużej mierze wzdłuż strumieni i dróg. Jeśli te przebiegały przez miejscowość, dzielono ją na część pruską i austriacką. Tak długo, jak granica nie stanowiła nieprzepuszczalnej bariery, jedynie pośrednio wpływała ona na codzienne życie mieszkańców. Jednak w okresie dyktatury komunistycznej po 1945 roku graniczne płoty i pasy zaoranej ziemi w wyraźny sposób oddzieliły od siebie polskie i czeskie części miejscowości. Czechom i Polakom, którzy po II wojnie światowej osiedli po obu stronach granicy w miejsce wypędzonych Niemców, nie wolno było ze sobą rozmawiać, choć codziennie się widywali a ich domy były nierzadko oddalone od siebie zaledwie o kilkadziesiąt metrów. Ponieważ w podzielonych miejscowościach nie było przejść granicznych, wizyty w zagranicznej części własnej miejscowości związane były z dużym wysiłkiem organizacyjnym oraz – z wyjątkiem lat 70. – także z pokonaniem wielu barier biurokratycznych.
Już przed przystąpieniem Polski i Czech do Unii Europejskiej w 2004 roku w podzielonych i zrośniętych miejscowościach otwarto kilka przejść małego ruchu granicznego. Jednak dopiero przystąpienie obu państw do strefy Schengen w 2007 roku sprawiło, że granica przestała być przeszkodą. Dziś na porządku dziennym są w tych okolicach transgraniczne znajomości. Oczywistością jest również, że zakupy robi się tam, gdzie jest bliżej lub taniej. W tym kontekście warto wspomnieć o przypadku Velkich Kunětic i Sławniowic. Jako że w polskiej części miejscowości nie ma kościoła, a kościół Matki Boskiej Śnieżnej w Velkich Kuněticach oddalony jest zaledwie pół kilometra od granicy, w niedziele odwiedzają go również polscy wierni. Tamtejsza parafia zareagowała na tę sytuację elastycznie: w nowych warunkach nabożeństwa odprawiane są częściowo po czesku, częściowo po polsku.
Mimo iż Austria Habsburgów należała do europejskich pionierów w dziedzinie ochrony granic w nowoczesnym znaczeniu tego słowa, to w XVIII wieku dotyczyło to przede wszystkim granicy z Imperium Osmańskim. Na obszarach przygranicznych z Prusami a potem zjednoczonym Cesarstwem Niemieckim panował ożywiony ruch, a granica nie stanowiła bariery dla ludzi. W przypadku cypla jawornickiego intensywność kontaktów transgranicznych wzmacniały dodatkowe czynniki. Należały do nich przede wszystkim powiązania rodzinne i gospodarcze sięgające częściowo czasów przed wytyczeniem granicy w 1742 roku a także fakt, że granica państwowa przecinała tam obszar zamieszkały w zwartej formie przez ludność niemieckojęzyczną.
Także po rozpadzie Austro-Węgier i przyłączeniu tych okolic do Czechosłowacji granica nie stanowiła bariery. Na ziemi jawornickiej działało kilka przejść granicznych do Niemiec, m.in. w Bilym Potoku w kierunku Paczkowa, w Travnej (wtedy urzędowo Krutvald) w kierunku Lądka oraz w Vidnavie w kierunku Otmuchowa. Także w większości zrośniętych i podzielonych miejscowości istniała możliwość legalnego przekraczania granicy.
Wraz z przyłączeniem tzw. Kraju Sudetów do Rzeszy Niemieckiej w październiku 1938 roku cypel javornicki przestał istnieć w swojej dotychczasowej formie. Jednak już siedem lat później, po zakończeniu II wojny światowej, przywrócono wcześniejszy przebieg granicy. Po przekazaniu niemieckich prowincji położonych na wschód od Odry i Nysy Łużyckiej pod polską administrację, cypel z trzech stron otoczony był terytorium Polski. Chociaż zarówno Czechosłowacja, jak i Polska były od drugiej połowy lat 40. XX wieku państwami wasalnymi Związku Radzieckiego, na granicy między oboma krajami panowała początkowo wojenna atmosfera, wynikająca z wzajemnych roszczeń terytorialnych.
Po uspokojeniu sytuacji, od końca lat 50. XX wieku obywatele „bratnich krajów socjalistycznych” Czechosłowacji i Polski mogli się odwiedzać, lecz poza krótkim okresem nie było to możliwe bez pokonania wielu biurokratycznych formalności. W 1977 roku rządy w Pradze i Warszawie uzgodniły, że od tej pory do przekraczania granicy między Czechosłowacją a Polską nie będzie już konieczny paszport ani oficjalne zaproszenie, a jednie dowód osobisty. Ponieważ jednak w cyplu nie było oficjalnego przejścia granicznego, mieszkaniec Javornika, który przykładowo chciał odwiedzić położony w zasięgu wzroku polski Paczków, musiał przekroczyć granicę w Mikulovicach, co oznaczało konieczność pokonania w jednym tylko kierunku ponad 70 kilometrów. W 1981 roku Praga wycofała się z umowy o swobodnym podróżowaniu. Powodem tej decyzji była obawa, że pokojowa rewolucja zainicjowana w Polsce przez „Solidarność” mogłaby rozprzestrzenić się również na Czechosłowację. W ten sposób granica ponownie stała się dostępna tylko dla osób udających się w podróże służbowe lub uczestników zorganizowanych wyjazdów. W przypadku podróży prywatnych wymagane było zaproszenie.
Pierwszą znaczącą zmianę przyniósł upadek komunizmu. Od 1991 roku podróże z Czechosłowacji wzgl. Republiki Czeskiej do Polski były możliwe na podstawie paszportu bez dodatkowych formalności. W 1996 roku w Bilym Potoku koło Javornika otwarto pierwsze i jedyne ogólnodostępne przejście graniczne w cyplu. Później utworzono jeszcze kilka przejść dla małego ruchu granicznego. Mogły z nich jednakże korzystać wyłącznie osoby mieszkające w strefie przygranicznej i to tylko w określonych porach dnia. Przekraczanie granicy było tam możliwe pieszo lub na rowerze.
Dwie kolejne bardzo ważne daty dla mieszkańców okolic Javornika i sąsiednich polskich terenów to przystąpienie Republiki Czeskiej i Polski do Unii Europejskiej 1 maja 2004 roku, po którym zniesiono kontrole celne, oraz przyjęcie obu państw do strefy Schengen 21 grudnia 2007 roku. Od czasu ostatniego z wymienionych wydarzeń granicę polsko-czeską można przekraczać bez jakiejkolwiek kontroli w dowolnym miejscu.